Bonjour!


Liebe Grüße von Sen aus Kamerun!


Wie geht’s Euch? Ist der harte Winter schon vorbei? Was gibt’s Neues in Klosterneuburg?

Ich bin seit 30. Januar in Afrika. Ich bin gut nach Afrika gekommen und bin glücklich hier. Ich gewöhne mich langsam an das Leben hier. Es ist total anders hier – es ist total einfach, schlicht aber schön. Mir geht’s gut. Bisher bin ich von Malaria und Typhus erspart geblieben.

Ich bin momentan in Kamerun in Ngoya, etwas vierzig Kilometer entfernt von Yaounde, der Hauptstadt von Kamerun. Es ist ein Dorf, nördlich von der Hauptstadt. Deshalb haben wir immer wieder Problem mit Wasser und Internet. Gerade mache ich einen intensiven Kurs in Französisch.

Nach meiner Ankunft habe ich alle unsere Missionen in Tschad und Kamerun besucht. Ich habe auch die Mission in Doba, wo die unsere Schule entstehen soll, besucht. Der Provinzial und eine Delegation aus Indien waren dabei. Wir haben sogar nach den örtlichen Bräuchen das Grundstuck gesegnet, den Grundstein eingelegt und vor Ort im Freien eine Hl Messe gefeiert. Leute haben große Erwartung und Hoffnung. Sie hoffen, dass bald eine Schule entstehen will.

Es ist noch Sommer in Tschad bis Juni, danach ist Regenzeit für ein paar Monate. Während der Regenzeit ist keine Arbeit möglich. So haben wir entschlossen so bald wie möglich die Arbeit an die Schulkonstruktion zu beginnen. So dass wir bis Oktober, wenn das neue Schuljahr beginnt, zumindest ein paar Zimmer zur Verfügung haben können.

Ich wünsche Euch allen ALLES GUTE, Gottes Segen und einen guten Start in den Frühling.

Vergelt’s Gott für Eure Hilfe!

Mit lieben Wünschen,
Euer, P. Sen

"FRANSALIENS DE DOBA M S F S"