64 Schüler und es werden mehr werden...



Liebe Mitglieder, Spender Freunde und Förderer des Vereins Agape Austria!

Liebe Grüße von Pater Sen aus Kamerun!

Es ist schon einige Zeit, seitdem ich mich bei Euch gemeldet habe. Es ist mir nicht besonders gut gegangen in der letzten Zeit- ich war krank mit Malaria und Typhus. Ende September war ich zurück in der Mission nach meinem Heimaturlaub (und zwar während der Überflutungen in Kerala!). Gott sei Dank, meine Familie ist in dieser Katastrophe verschont geblieben. Nach meiner Rückkehr in die Mission, haben wir die Exerzitien gehabt. Das war eine schöne Zeit – da waren alle Mitbrüder der Mission gemeinsam für eine Woche. Dann war ich erkrankt. Dieses Mal war Typhus etwas schlimm – es hat mir viele Probleme verursacht. Wir hatten seit Mitte September Problem mit Elektrizität gehabt – meistens gab es gar keinen Strom und wenn es gab, war es so irreguläre und instabil.  Das hat unser Leben für einen Monatelang etwas unangenehm gemacht. Während dieser Zeit es gab eine ‚Malaria-Typhuswelle‘ in dieser Region. Viele in dieser Region und auch in unserer Gemeinschaft waren viel krank. Ich war nicht allein in meinem Krankenstand! Es ist irgendwie Teil unseres Lebens hier! Ohne Strom war es wirklich schwierig diese Phase zu überwinden – kein heißes Wasser zu trinken, kein ordentliches Abwaschen, allgemein schlechter hygienischer Zustand im Haus etc...  Seit einer Woche haben wir wieder Strom und ich hoffe es bliebt so (zumindest für einige Zeit!). Unsere Internetverbindung ist ebenfalls so irregulär und unverlässlich geworden. Wir merken, dass diese ‚Luxus‘ werden immer schlechter und schlechter. Wir sind hart betroffen von diesen ‚Entwicklungen.‘ Für die meisten Menschen hier dies ist kein Thema und betrifft ihr Leben überhaupt nicht – Storm oder kein Strom/Internet, das Leben läuft normal für sie. Bedauerlicherweise leben wir in einem Land das entwickelt sich rückwärts! So läuft mein Leben…in dieser Umständlichkeit, versuche es alles in Griff zu haben und den Kopf ‚cool‘ zu halten.

Apropos unserer Schule, Gott sei Dank, die Schule in Doba macht gute Fortschritte. Die Schule in Doba hat  momentan zwei 2 Klassen –

Kasse 1:  Grundschule 1 (PRECP) mit 24 Kindern (10 Burschen und 14 Mädchen) und zwei Grundschullehrer Klasse 2: 6e D’Accueil (d.h Sekundarschule) mit 40 Kindern (30 Burschen und 10 Mädchen). Es gibt momentan 3 Professoren (alle Frauen) für sie.

Jedes Jahr wird mehre Klassen stufenweise hinzugefügt. Vielleicht haben Sie schon die ersten Bilder auf unsere Homepage angeschaut. Daneben im gleichen Campus wird gerade ein Internat gebaut, dass die armen Kindern von den fernen Dörfern eine Möglichkeit zur Bildung hat.

Der Direktor der Schule ist: P Boris Nixon, ein junger Priester, ein Mitbruder von uns aus Kamerun. Er ist sehr dynamisch und engagiert.

Wir verlassen uns weiterhin auf Eure Hilfe für Einrichtung der Schule und für die Erhaltung der Schule. Gott sei Dank, alle unsere Mitarbeiter sind ehrenamtlich und das Geld kommt 1:1 zu dem Projekt. Ich habe auch volles Vertrauen auf das Team in Doba. Sie leisten eine tolle Arbeit. Das ist der Grund, dass das Projekt so schnell zu Stande gekommen. Ich danke allen Mitarbeitern und allen Spendern und Förderern ganz herzlich für Eure Großzügigkeit und Engagement. Wir können froh und stolz sein, dass wir für die Ärmsten in der Welt etwas leisten. Vergelt‘s Gott!

Mit lieben Grüßen,

Euer, Pater Sen