Die Schule wächst-Pater Sen besucht wieder Schule in Doba



Mein Besuch des Schulprojekts in Doba

Ich hatte es lange geplant, unser Schulprojekt in Doba zu besuchen. Leider hat es nicht geklappt bis März, da ich mit vielen anderen Sachen beschäftigt war. Es ist eine Zwei-Tages-Reise von Ngoya, ( in der Nähre von Yaoundé) wo ich lebe bis zur Schule in Doba. Man nimmt am ersten Tag den Zug und kommt abends in Ngaoundere an. Wann der Zug in Ngaoundere genau ankommt, weiss man nicht, da es keine Ankunft Zeit gibt. Es kann jede Zeit zwischen 10.00 und 18.00 Uhr sein. Ngaoundere liegt im Norden von Kamerun. Wir haben auch dort eine  Mission. Dort rastet man den ersten Tag. Den folgenden Tag nimmt man einen Bus zur Grenze von Chad. Nach der Kontrolle fährt man weiter nach Doba. Die gesamte Reise von Ngaoundere bis Doba dauert 10 bis 12 Stunden. Als ich in Ngaoundere ankam, habe ich schon gemerkt, dass ich schon wieder Malaria hatte. Gott sei Dank, es war kein großer Anschlag, so habe ich mich entschlossen weiter nach Doba zu fahren. In Doba war es schon sehr heiß. Der Sommer hat schon begonnen. Temperaturen tagsüber waren über 45°C. Es war so schwierig zu schlafen. Es war alles so heiß – die Möbel, das Wasser und sogar die Betten und das ganze Haus!! Die Nächte haben wir draußen verbracht um etwas schlafen zu können. Der Besuch der Schule war sehr erfreulich. Ich habe mich gefreut, was wir da geleistet haben. Die Kinder haben mich freudig empfangen und Lieder gesungen. Die Schüler und die Lehrer haben ihre Dankbarkeit ausgedrückt. Es leben ungefähr 15 Kinder aus den weit entlegenen Dörfern in der Schule. Schüler gibt es viel mehr! Gerade wird ein Heim für die Kinder gebaut. Wenn es fertig ist, werden die Kinder ins Heim übersiedeln.

Pater Sen