Andrea Stimpl-Abele-Kindergarten


Mir geht’s gut im Kamerun. Vor zehn Tagen war ich in Chad. Ich habe die Projekte im Chad besucht. Unsere Schule läuft gut. Der Kampus entwickelt sich ganz gut. Der Kindergarten ist sehr schön geworden. Ihr findet ein paar Bilder im Anhang.  Kurz vor der Sperre der Grenzen von Kamerun ( und den umliegenden Ländern) konnte ich zurück nach Kamerun.

Apropos Cororonavirus, es gibt schon einige Fälle im Kamerun ( 65 bis gestern, 24.03.20, 1 tot, ). Es verbreitet sich langsam, aber die Menschen sind gleichgültig und eher unbesorgt, da die meisten denke es sei eine Krankheit der Weißen. Seit einer Woche sind alle Schulen und Institution zu. Sonst läuft alles normal – die Märkte sind offen, verkehr läuft normal, Menschen versammeln sich wie gewöhnt in den Bars und Lokalen. Ich habe etwas angst dass die Menschen die Ersthaftigkeit und das Ausmaß der Situation und die möglichen Konsequenzen nicht wirklich verstanden haben. Falls es verbreitet sich wie in Italien, es kann sehr drastische Konsequenzen haben, da es Mangel an Medikamenten, Ärzte und Spitäler gibt. Übrigens,  Gesundheitsbewusstsein und die Hygienemaßnahmen sind minimal hier. Wir beten innig dass die Coronavirus nicht außer Kontrolle geratet. Das wäre katastrophal hier!!

Ich bin verbunden mit Euch allen in meinen Gebeten und Gedanken. Möge der Allmächtige gib uns die Kraft diese schwere aber einigermaßen ‚leben-disziplinierende und‚lebenbereichende‘ Krisenzeit.

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Fest der Verkündigung des Herrn – auch in unserer schwierigsten Lage, der Herr ist mit uns!

Auf ein Wiedersehen!

Mit lieben Grüßen,

Euer, P. Sen